Sonntag, 28. November 2010

Gedicht

Alles gleich
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Diese vielen Menschen sind doch alle gleich.
Und doch verstehen sich nicht alle gleich gut.
Aber woran denkst du mag dies liegen?

Du bist nicht gleich wie er, nicht gleich wie sie.
Immer noch ein Mensch wie jeder um dich.
Aber gleich seid ihr alle nie und nimmer.

Im Gleichklang alles Leben beieinander.
Stelle dir so eine Welt vor, träume.
Nur eben träumen, weil es eine Illusion ist.

Eine Schönheit wäre diese Welt.
Wie traurig, es wird niemals möglich sein.
Die Differenzen sind zu gross dafür.

Sind wir einzigartig, nicht Kopien?
Der Verstand kommt mit der Antwort nicht weit.
Bloss Glauben kann man, aber wissen nicht.

Schlimmer als Unwissen ist das Wissen.
Denn nach Wissen folgt meist Zerstörung.
Weil Wissen Macht ist, viel der Macht zerstört.

Man kann darüber lesen oder schreiben,
sich mit Unsergleichen unterhalten.
Belassen wir es so und träumen weiter.
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Dienstag, 9. November 2010

Ein Gedicht

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Ein weisses Papier
zum darauf zeichnen
mit einem Bleistift

Hier mein Lederband
um meinen Arm
es ist schwarz

Da meine Brille
neu ist sie
im Etui aufbewahrt

Mein kleines Ohrring
es ist silbern
ist immer drann

Mein weisses Leibchen
mit schwarzem Druck
es ist bequem

Hier mein Abo
für den Zug
darauf mein Name
 .