Sonntag, 29. August 2010

Tagesjournal: 24.08.10, erste Woche

Risse in der Stadt, doch was sollen wir nun als Haupthema für unsere Reportage nehmen? 
Dies war wohl die wichtigste Frage die wir uns stellen mussten. Wir sollten darauf achten, dass es zeitlich in die sieben Wochen passte, es sich in Zürich befand und keine Gefahr für uns darstellte. 
Unser erster Kandidat war das Rotlichtmilieu, doch wurde es uns wegen der Gefahr schon gleich zu Anfang an verboten. Als nächstes kam uns die Idee eine psychiatrische Anstalt zu besuchen und im Falle von Zürich wäre dies wohl das Burghölzli. Nun, hier gab man uns den Rat dieses Thema nicht zu nehmen, da wir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht viel herausbekommen würden.
Sekten, dies wäre ein unheimlich spannendes Thema, doch die Betonung  liegt auf "unheimlich" und weil wir von keinen Scientologen verfolgt werden wollten, entschieden wir uns gegen das Thema Sekten.

Chiara kam schlussendlich auf die geniale Idee, eine Reportage über einen, wenn möglich ungelösten, Kriminalfall in Zürich zu machen, also gingen wir frohen Mutes mit dem Tram zur Polizeistelle Zürich.
Dort fragten wir die zwei Polizisten, ob sie uns Kriminalakten freigeben konnten worauf gleich die Gegenfrage ,,Iri eigeni?" kam. Vielleicht sehen wir aus wie Verbrecher.
Somit wäre auch dieses Thema an der Privatsphäre gescheitert. 
Zu guter letzt kam uns die Idee über die Sozialwerke Pfarrer Sieber eine Reportage zu machen. Wobei selbst dieses Thema seine Tücken hatte und auch nach fünf Anrufen zu verschiedenen Tageszeiten immer noch der Anrufbeantworter am Telefon war. Deswegen werden wir am Dienstag persönlich bei den Sozialwerken Pfarrer Sieber vorbeigehen und um Freiwilligenarbeit und Interviews bitten.

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