Wieso schreibt man einen Rückblick?
Um seine Meinung und Sichtweise zum vergangene Ziel und dessen Herangehensweise zu dokumentieren. Man schreibt auf, was man erwartet und nicht erwartet hätte. Der Rückblick, wie das Wort schon sagt, blickt zurück.
Es ging um ein SOL-Projekt in Form einer Reportage zu einem (fast) freigewähltem Thema und bei uns genauer gesagt um eine Reportage über Obdachlosigkeit in der Stadt Zürich .
Im Grunde genommen fasse ich jetzt mit diesem Rückblick exakt das zusammen, was ich in den sechs Texten des Arbeitsjournals bereits geschrieben habe. Schon ein erster Minuspunkt meiner Meinung nach. Ich denke einen Rückblick zu schreiben ergibt erst Sinn, wenn das vorherige nicht schon dokumentiert wurde. Bei einer schon dokumentierten Arbeit sollte man den Rückblick mündlich in der Klasse machen. Somit könnte man über die verschiedenen Sichtweisen diskutieren und viel mehr Profit daraus erzielen, weil so auch verschiedene Punkte zum Vorschein kommen, welche man gar nicht bedacht hat.
Eigentlich war unser Ziel eine beeindruckende Reportage zu schreiben, um eine möglichst gute Note zu bekommen. Nun, wir hatten nicht mit den etlichen Prüfungen, Zusatzhausaufgaben und Extravorträgen gerechnet. Auch nicht mit der Privatsphäre und geschlossenen Schulhäusern. All diese und noch weitere Faktoren liessen uns unsere Reportage mit einem unerwartet grossem Zeitdruck schreiben und das Resultat ist, meiner Meinung nach, auch dementsprechend rausgekommen. Wir haben versucht das Beste aus unserer Situation heraus zu machen und ich kann stolz sagen, dass wir sowohl die Reportage als auch die Biografie im Italienisch zum vereinbartem Zeitpunkt abgeben konnten.
Doch das stressige war nicht die Reportage an sich, sondern dieses wöchentliche Arbeitsjournal. Denn wir haben gut an die fünf Seiten reines Arbeitsjournal geschrieben. Beinahe mehr, als bei der eigentlichen Reportage von uns verlangt wurde. Da eine halbe Stunde lang Arbeitsjournal schreiben bei uns nicht für eine fünf reichte, schrieben wir an jedem Eintrag mindestens eine Stunde lang und wer dies nicht tat bekam nie etwas über eine fünf.
Ein wirklich unfairer Punkt diese Noten. Während die andere Halbklasse einfach einen langen Text schreiben musste, haben wir einen lange und gut durchdachte Kurzgeschichte schreiben müssen um eine Note über die fünf zu erreichten. Mit Leichtigkeit gelang es ihnen somit eine gute Note zu erreichen, während wir uns unsere guten Noten mühsam zusammenkratzen mussten. Vielleicht hätten unsere DeutschlehrerInnen vereinbaren müssen, nach welchen Kriterien das Arbeitsjournal hätte bewertet werden müssen.
Um auf ihren Vorschlag einzugehen und tiefgründigeren Texte zu schreiben, hat ein Teil unserer Halbklasse eine kurze und tiefgründige Geschichte erschaffen, die ich hier in meinem Blog aufgeschrieben habe. Sie heisst "Die schöne Blume". (Und bitte nicht ernst nehmen!)
Eine weitere Schwierigkeit war auch unsere Unerfahrenheit in Sachen Reportage schreiben. Etwa zwei Stunden lang hat uns Frau Sprecher einen äusserst interessanten und hilfreichen Vortrag über das Reportageschreiben vorgetragen, aber da die Konzentration des durchschnittlichen Menschen bloss eine viertel Stunde lang hält, kann man sich vorstellen, wieviel wir danach noch im Kopf behalten hatten. Mit diesem Wissen wurden wir sozusagen in diese sieben Wochen geworfen. Man hätte uns Blätter austeilen können mit den wichtigsten Punkten und genauer erklären können, was man genau von uns verlangte.
In der Gruppe zu arbeiten benötigt viel Geduld und Ruhe. Für mich war die Zusammenarbeit mit Chiara eine wertvolle Erfahrung, denn trotz des langsameren Vorankommen, konnte ich viel neues lernen und mit der Zeit ergänzten wir uns immer besser. Ich denke aber, dass eine grössere Gruppe nur hinderlich für die Reportage wäre.
Meine Erwartungen zum SOL-Projekt wurden nicht so ganz erfüllt. Ich habe erwartet, dass wir mehr Zeit gehabt hätten, die Reportage zu verfassen und weniger Zeit für das Arbeitsjournal hätten aufwenden müssen. Da wir bevor wir die Interviews durchgeführt hatten, nicht viel zur Reportage beitragen konnten, verloren wir einiges an Zeit, was sich, wie oben schon erwähnt, dementsprechend auf unsere Reportage auswirkte. Obwohl wir aus den Rückschlägen lernen konnten, raubten sie uns noch mehr wertvolle Zeit. Denn wir fielen schon bei der Auswahl des Themas mehrmals auf die Nase. Sowieso liess man uns zu wenig Zeit, das geeignete Thema auszusuchen, obwohl ich denke, dass wir und auch andere nichtsdestotrotz dazu fähig waren ein durchaus spannendes Thema zu wählen oder ein "langweiliges" spannend zu gestalten. Doch das ist etwas sehr individuelles, was von Gruppe zu Gruppe stark variierte.
Dies war mein Rückblick und somit habe ich mehr als sechs A4 Seiten Arbeitsjournal geschrieben.
Doch das stressige war nicht die Reportage an sich, sondern dieses wöchentliche Arbeitsjournal. Denn wir haben gut an die fünf Seiten reines Arbeitsjournal geschrieben. Beinahe mehr, als bei der eigentlichen Reportage von uns verlangt wurde. Da eine halbe Stunde lang Arbeitsjournal schreiben bei uns nicht für eine fünf reichte, schrieben wir an jedem Eintrag mindestens eine Stunde lang und wer dies nicht tat bekam nie etwas über eine fünf.
Ein wirklich unfairer Punkt diese Noten. Während die andere Halbklasse einfach einen langen Text schreiben musste, haben wir einen lange und gut durchdachte Kurzgeschichte schreiben müssen um eine Note über die fünf zu erreichten. Mit Leichtigkeit gelang es ihnen somit eine gute Note zu erreichen, während wir uns unsere guten Noten mühsam zusammenkratzen mussten. Vielleicht hätten unsere DeutschlehrerInnen vereinbaren müssen, nach welchen Kriterien das Arbeitsjournal hätte bewertet werden müssen.
Um auf ihren Vorschlag einzugehen und tiefgründigeren Texte zu schreiben, hat ein Teil unserer Halbklasse eine kurze und tiefgründige Geschichte erschaffen, die ich hier in meinem Blog aufgeschrieben habe. Sie heisst "Die schöne Blume". (Und bitte nicht ernst nehmen!)
Eine weitere Schwierigkeit war auch unsere Unerfahrenheit in Sachen Reportage schreiben. Etwa zwei Stunden lang hat uns Frau Sprecher einen äusserst interessanten und hilfreichen Vortrag über das Reportageschreiben vorgetragen, aber da die Konzentration des durchschnittlichen Menschen bloss eine viertel Stunde lang hält, kann man sich vorstellen, wieviel wir danach noch im Kopf behalten hatten. Mit diesem Wissen wurden wir sozusagen in diese sieben Wochen geworfen. Man hätte uns Blätter austeilen können mit den wichtigsten Punkten und genauer erklären können, was man genau von uns verlangte.
In der Gruppe zu arbeiten benötigt viel Geduld und Ruhe. Für mich war die Zusammenarbeit mit Chiara eine wertvolle Erfahrung, denn trotz des langsameren Vorankommen, konnte ich viel neues lernen und mit der Zeit ergänzten wir uns immer besser. Ich denke aber, dass eine grössere Gruppe nur hinderlich für die Reportage wäre.
Meine Erwartungen zum SOL-Projekt wurden nicht so ganz erfüllt. Ich habe erwartet, dass wir mehr Zeit gehabt hätten, die Reportage zu verfassen und weniger Zeit für das Arbeitsjournal hätten aufwenden müssen. Da wir bevor wir die Interviews durchgeführt hatten, nicht viel zur Reportage beitragen konnten, verloren wir einiges an Zeit, was sich, wie oben schon erwähnt, dementsprechend auf unsere Reportage auswirkte. Obwohl wir aus den Rückschlägen lernen konnten, raubten sie uns noch mehr wertvolle Zeit. Denn wir fielen schon bei der Auswahl des Themas mehrmals auf die Nase. Sowieso liess man uns zu wenig Zeit, das geeignete Thema auszusuchen, obwohl ich denke, dass wir und auch andere nichtsdestotrotz dazu fähig waren ein durchaus spannendes Thema zu wählen oder ein "langweiliges" spannend zu gestalten. Doch das ist etwas sehr individuelles, was von Gruppe zu Gruppe stark variierte.
Dies war mein Rückblick und somit habe ich mehr als sechs A4 Seiten Arbeitsjournal geschrieben.

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