Laan de Himml bewölcht Zeus
mit dänä dunklä Wulchä
und tuen dich, wienen chliine Bueb
voll uustoobä
wie du wotsch
Abr laan mer min Platz
und miis Huus
wo du nöd baut häsch
Und min Härd lasch mer au
Dä, wo du däm sini Gluet beniidisch.
Ich känn nüd schwächärs
uf därä Wält als eu Götter
Ier läbet arm
vu eusem Gäld
und vo Gebät.
Oiri Majestät,
Und ier würed liidä
wänns kei Chindä und Bättler
und hoffnigslosi Opfer wür gää.
Woni no chlii gsii bin,
Nöd gwüsst han wiä und waas
Hani zude Sunne ufägluägt
Wie wänn döt obä
Irgendöppert mini Problem wür aalose.
Öppert wo gliich wien ich isch
Und mier chan hälfä.
Und wär hät mer ghulfä?
Sinds die Oberä gsii?
Wär hät mich vorem Tod
und de Sklaverei grettät?
Han nöd alles iich gmacht?
Woni no jung und fit gsii bin
hät mer mich verarscht,
han abr trotzdem merci gseit
dänä fuule Oberä döt.
Muess ich mich bedankä? Für waas?
Häsch du am Verletztä,
jeemals wenigär Schmärzä gmacht?
Häsch du dä wo Truurig isch,
jeemals trööstet?
Hät mich nöd die mächtigi Ziit
Erwachsä gmacht?
Und s ewigä Schicksal au?
Stimmt doch, ier Lüütlis, odr?
Häsch du nöd wölle
dasi s Läbä hassä tuen,
und mich id Wüesti schickä
willi hald nüm s gliichä dänkä
wie früener?
Etzt sitzi da, erfind Mänschä
wo gliich wien ich sind,
genau tupfgliich wien ich,
wo liidä, brüälä,
gnüüsä und sich freuä chönd
und nöd uf dich achtet,
genau so wien iich.
Ich habe das Gedicht so übersetzt, dass es nur Wörter enthält die ich auch im normalen Sprachgebrauch benütze. Geschrieben habe ich es, wie wenn ich auch sonst rede oder im Chat schreibe, eigentlich wie ich meisten auch alles ausspreche (Deswegen die vielen "ä"s und Doppelvokale). Teilweise habe ich auch mehr Absätze gemacht, damit nicht plötzlich ein Vers viel länger als die anderen ist.
Sinngemäss habe ich mich an das origniale Gedicht gehalten, doch die Satzzeichen habe ich je nachdem verändert.
Samstag, 24. März 2012
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Sonntag, 18. März 2012
Rückblick "Die Leiden des jungen Werthers"
Ich begann das Buch mit einer positiven Einstellung zu lesen, denn schon relativ lange bevor wir es in der Schule lesen mussten, kam mir nur gutes über diese Geschichte zu Ohren. Fast hätte ich es schon vorher gelesen (doch ich hatte das Buch noch nicht).
Einige Zweifel hatte ich schon, da es sich ja um Goethe handelt und ich mir die Sprache schwierig vorstellte, doch wie sollten die Leute diese Geschichte mögen ohne sie zu verstehen?
So konnte ich mich nach einigen gelesenen Seiten an die Form und die Unterteilung in Briefe gewöhnen, so wie einst bei den Dramen an deren Form. Der Inhalt war nicht so schwer zu verstehen, doch teilweise, vielleicht lag es daran dass ich zu unkonzentriert las, verlor ich einfach den Faden und wusste plötzlich nicht mehr an welchem Ort zum Beispiel Werther sich befand. Das war ab und zu etwas mühsam.
Schon zu Anfang faszinierten mich ,,Die Leiden des jungen Werthers" inhaltlich. Ich liebe es, wenn jemand voller freudig erwarteter Trauer, im Weltschmerz herum wühlt, bis er es kaum mehr aushalten kann. Jemand leidet, ohne einen schwerwiegenden Grund dazu zu haben und zieht sich selber bewusst immer tiefer ins verderben. Das fasziniert mich, deshalb gefiel mir das Buch, obwohl es manchmal ins kitschige hinüber kippte. Der ständig zum greifen nahe Tod verhinderte aber, dass dies vollends geschah.
Das Thema Selbstmord ist in meinem Umfeld und wahrscheinlich bei sehr vielen Jugendliche sonst noch ein recht aktuelles Thema, deshalb konnte ich auch gut über die Geschichte nachdenken und teilweise auch mit anderen darüber reden und mir wurde das Buch unter anderem auch von jemanden in meinem Alter empfohlen.
Eigentlich gefallen mir Beschreibungen der Umwelt nicht sonderlich, doch da Werther sie so sehr mit seinen Empfindungen assoziiert, schienen sie für mich mehr Gefühle als Umwelt zu sein.
Ich denke, dass Goethe auch bloss einen, längeren Brief hätte schreiben können; das ganze Buch handelt ja "bloss" vom selben Leiden, das hätte man auch kürzen könne und ich denke Werthers Gefühle wären immer noch nachvollziebar - Soll aber nicht heissen, dass er dadurch besser wird, der Inhalt!
Das glaube ich jetzt aber vielleicht nur, weil ich schon von Anfang an gewusst habe, dass Werther sich am Schluss umbringen wird. Möglicherweise wäre es ganz anders gewesen, wenn ich das nicht gewusst hätte, denn bis zu einem gewissen Punkt blieb mir immer noch die Hoffnung auf eine Besserung des Zustandes Werthers.
Fazit ist, dass mir Goethes "Die Leiden des jungen Werthers" gefallen, nur schon wegen dem Thema. Die Form ist zwar nicht gleich meine liebste, aber zur Geschichte passt sie noch. Das Buch hätte ich auch in der Freizeit gelesen, doch nur weil mir jemand es empfohlen hat und nicht weil es von Goethe ist.
Einige Zweifel hatte ich schon, da es sich ja um Goethe handelt und ich mir die Sprache schwierig vorstellte, doch wie sollten die Leute diese Geschichte mögen ohne sie zu verstehen?
So konnte ich mich nach einigen gelesenen Seiten an die Form und die Unterteilung in Briefe gewöhnen, so wie einst bei den Dramen an deren Form. Der Inhalt war nicht so schwer zu verstehen, doch teilweise, vielleicht lag es daran dass ich zu unkonzentriert las, verlor ich einfach den Faden und wusste plötzlich nicht mehr an welchem Ort zum Beispiel Werther sich befand. Das war ab und zu etwas mühsam.
Schon zu Anfang faszinierten mich ,,Die Leiden des jungen Werthers" inhaltlich. Ich liebe es, wenn jemand voller freudig erwarteter Trauer, im Weltschmerz herum wühlt, bis er es kaum mehr aushalten kann. Jemand leidet, ohne einen schwerwiegenden Grund dazu zu haben und zieht sich selber bewusst immer tiefer ins verderben. Das fasziniert mich, deshalb gefiel mir das Buch, obwohl es manchmal ins kitschige hinüber kippte. Der ständig zum greifen nahe Tod verhinderte aber, dass dies vollends geschah.
Das Thema Selbstmord ist in meinem Umfeld und wahrscheinlich bei sehr vielen Jugendliche sonst noch ein recht aktuelles Thema, deshalb konnte ich auch gut über die Geschichte nachdenken und teilweise auch mit anderen darüber reden und mir wurde das Buch unter anderem auch von jemanden in meinem Alter empfohlen.
Eigentlich gefallen mir Beschreibungen der Umwelt nicht sonderlich, doch da Werther sie so sehr mit seinen Empfindungen assoziiert, schienen sie für mich mehr Gefühle als Umwelt zu sein.
Ich denke, dass Goethe auch bloss einen, längeren Brief hätte schreiben können; das ganze Buch handelt ja "bloss" vom selben Leiden, das hätte man auch kürzen könne und ich denke Werthers Gefühle wären immer noch nachvollziebar - Soll aber nicht heissen, dass er dadurch besser wird, der Inhalt!
Das glaube ich jetzt aber vielleicht nur, weil ich schon von Anfang an gewusst habe, dass Werther sich am Schluss umbringen wird. Möglicherweise wäre es ganz anders gewesen, wenn ich das nicht gewusst hätte, denn bis zu einem gewissen Punkt blieb mir immer noch die Hoffnung auf eine Besserung des Zustandes Werthers.
Fazit ist, dass mir Goethes "Die Leiden des jungen Werthers" gefallen, nur schon wegen dem Thema. Die Form ist zwar nicht gleich meine liebste, aber zur Geschichte passt sie noch. Das Buch hätte ich auch in der Freizeit gelesen, doch nur weil mir jemand es empfohlen hat und nicht weil es von Goethe ist.
Sonntag, 4. März 2012
Am 28. Julius
Törichter Werther, o hüte dich! Das will zu Anfang gesagt sein.
Die Lotten mag gewiss reizend sein und ihre Anziehung mag wie die eines starken Magneten sein, doch du selbst bist es, der seine Triebe zügeln muss. Hüte dich, hüte dich, ich will, dass du dier diese Worte einprägst. Du hattest dein Vergnügen, nun löse dich als bald wie möglich von deiner süssen Melancholie, denn sie wird dich zu Grunde richten!
Ach, wie schwer es mir fällt dir alles zu verübeln, wo du doch mein Freund bist. Ja, wie du schreibst bin ich des Gefühls her ein Wissenschaftler und sehe die Ereignisse mit andere Augen. Du verzerrst dich bloss selbst mit deinen Träumereien. Nimm das Mädchen gewaltsam aus deinen Sinnen und dein leidlicher Zustand wird schon bald verlöschen. Widme dich der vollendeten Schönheit der Natur und vergesse so deine zum scheitern verurteilte Liebe. Ich will dir nur das Beste gönnen junger Werther, denn du sollst die Freuden des Lebens ohne Schmerzen geniessen können.
Mein Lieber, mit schaudernden Herzen fühle ich mit dir, doch dein Schicksal ist ein anderes.
Die Lotten mag gewiss reizend sein und ihre Anziehung mag wie die eines starken Magneten sein, doch du selbst bist es, der seine Triebe zügeln muss. Hüte dich, hüte dich, ich will, dass du dier diese Worte einprägst. Du hattest dein Vergnügen, nun löse dich als bald wie möglich von deiner süssen Melancholie, denn sie wird dich zu Grunde richten!
Ach, wie schwer es mir fällt dir alles zu verübeln, wo du doch mein Freund bist. Ja, wie du schreibst bin ich des Gefühls her ein Wissenschaftler und sehe die Ereignisse mit andere Augen. Du verzerrst dich bloss selbst mit deinen Träumereien. Nimm das Mädchen gewaltsam aus deinen Sinnen und dein leidlicher Zustand wird schon bald verlöschen. Widme dich der vollendeten Schönheit der Natur und vergesse so deine zum scheitern verurteilte Liebe. Ich will dir nur das Beste gönnen junger Werther, denn du sollst die Freuden des Lebens ohne Schmerzen geniessen können.
Mein Lieber, mit schaudernden Herzen fühle ich mit dir, doch dein Schicksal ist ein anderes.
Wilhelm
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