Sonntag, 4. April 2010

Roman Abramowitsch und alle

Er gehört zu einem der reichsten Menschen der Welt. Das war es, was ich als erstes von Roman Abramowitsch erfuhr. Wieder so einer, dachte ich mir. Ein Reicher, der sich alles leisten kann, was er will. Wahrscheinlich reiche Eltern, die ihm die Karriere "gekauft" haben. Leute, die nicht wissen wie es ist, und wahrscheinlich nie wissen werden, wenn man mal auf etwas verzichten muss, aus dem uns einfachen Grund, weil es zu teuer ist.
Doch der Russe Roman Abramowitsch ist ein Mensch, der es geschafft hat, von der untersten Stufe auf die oberste Stufe zu steigen. 
Sein Leben fing nicht derade rosig an. Schon in jungen Jahren verliert er seine Eltern, seine Mutter stirbt bei einer Abtreibung und sein Vater wird von einem Kran erschlagen, sodass Roman Abramowitsch mit vier Jahren bereits ein Weise ist. Er studiert, macht weiter bis er mit einundzwanzig ein Unternehmen namens "Ujut" gründet. Dort stellt er Gummienten und Fussbälle her. Fertig? Nein, erst der kleine Anfang. Roman Abramowitsch schaffte es, mit wahrscheinlich gefälschten Dokumenten, in das Erdölgeschäft einzusteigen und zum damals wichtigsten Oligarchen von Wladimir Putin aufzusteigen. Er bestitz Yachten, Gemälde und sogar einen  Fussballclub.
Er ist ein Mensch, der es geschafft hat aus dem Nichts, etwas Riesiges, Gigantisches auzubauen, dessen Umfang wir uns nicht mal vorstellen können. Mich interessiert kein Erdöl, keine Yachten, keine Fussballclubs oder Geld, mich beeindruck einzig und allein der Mensch, der es geschafft hat etwas zu erreichen, von dem wahrscheinlich nicht mal er selbst geträumt haben mag. Einer, der immer weiter gegangen ist, ohne auzfzugeben, ohne zu stoppen. Und nun gehört er mit seinen vierundvierzig  Jahren zu den reichsten Menschen der Welt. Dies zeigt mir, dass jeder etwas erreichen kann. Sei es sein eigenes Haus bauen oder vom drei-Meter Sprungbrett herunterzuspringen. Wenn man den Willen hat, erreicht man alles.
Dieser Wille ist etwas, was mich ungemein beeindruckt. Ich besitze nicht viel Durchhaltevermögen, weshalb ich allle Leute bewundere, die dies besitzen.
Doch eigentlich bin ich von allen Leuten beeindruckt. Jeder hat mit seinen eigenen, ganz persönlichen Problemen zu kämpfen, jeder versucht irgendwie damit klarzukommen; wenn das nicht so wäre, wäre unsere Welt schon längst dem Untergang geweiht. Dein grösstes Problem mag für andere ein kleines sein, andere Probleme scheinen dir klein, während sie für den anderen gross sind. Und wie alle damit klarkommen, das beeindruckt mich. Kurz gesagt, ich bin beeindruckt von jedem Menschen auf dieser Welt.

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