Ich hatte keine Ahnung, wie die Lesung sein wird, da ich die Texte zuvor nicht gelesen habe. Zu Anfang fand ich Christan von Asters Aussehen interessant; da frage ich mich immer, wie man in unserem Alter ausgesehen hat. Seine Stimme war mir angenehm und ich hörte ihr gerne zu. Tiefere Stimmen wirken autoritärer und fesseln den Zuhörer stärker an den Vorleser.
Die Geschichten gefielen mir sehr, für mich waren sie wie gute Witze, die man immer wieder hören möchte, aber nicht selbst erzählen kann, weil es einem nie gelingen wird, sie mit solch einem Sarkasmus und ohne stotternde Unterbrüche kurz vor der Pointe anderen Leuten vorzutragen. Deshalb war ich froh, dass Christian von Aster seine Geschichten vorlas und nicht irgend ein anderer Leser.
Ich war begeistert, wie der aktuelle Inhalt der Geschichten mit der Sprache und den Figuren anderer Zeiten und Welten ineinander verwickelt war. So müssten die Nachrichten im Fernseher gebracht werden. Die Geschichten fand ich lustig und gemein auch.
Ansonsten fand ich es eigentlich noch schade, dass wir keine Ausschnitte aus längeren Geschichten zu hören bekamen. Die kurzen Geschichten waren nach dem Erzählen fertig, das war gut so und ich gab mich damit zufrieden, was eben schade ist, da doch das Ziel einer Lesung, so denke ich, sein sollte , in den Zuhörern drinnen die Neugier und somit auch die Lust auf noch mehr zu erwecken. Ich wurde erst neugierig, als ich mich mit diesem Blogauftrag auseinandersetzte. Für mich war die Lesung mehr eine Art Theatervorstellung, welche mit ihrem Ende vollends abgeschlossen war, denn auch der Inhalt und der Sinn darin schienen mir klar und bestimmt. Deswegen, denke ich, haben wir Schüler auch beinahe keine Fragen mehr gestellt am Schluss.
Was mir wirklich am besten gefiel, war wieviel Freude Christian von Aster selbst an seinen Geschichten und dem Vorreden hatte. Es ist doch schön, einen Menschen zu sehen, der Freude an seinen eigenen Werken hat. Das gibt einem, mir jedenfalls, das Gefühl, dass man machen kann, was einem gefällt und man davon sogar leben kann. Denn vorallem in unserem Alter ist es wichtig, die Möglichkeit zu sehen seine Träume verwirklichen zu können um auch bis zu seinen Zielen durchhalten zu können.
(Leider konnte ich den Blog nicht früher Online stellen, die Bloggerseite funktionierte nicht bei mir. Gerne hätte ich für diesen und für den letzten Blogauftrag noch ein Kommentar.)
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AntwortenLöschenInhaltlich finde ich diesen Blogeintrag gut. Du sprichst verschiedene Punkte an, stellst eigenständige Überlegungen an und bist auch kritisch.
Sprachlich ist er sicherlich nicht schlecht. Einige wenige Fehler (Zeichensetzung / "Ich hätte gerne einEN Kommentar") finde ich noch.
Zum Satzbau noch ein Tipp: Du neigst zu langen, verschachtelten Sätzen. Z.B.:
"Die kurzen Geschichten waren nach dem Erzählen fertig, das war gut so und ich gab mich damit zufrieden, was eben schade ist, da doch das Ziel einer Lesung, so denke ich, sein sollte , in den Zuhörern drinnen die Neugier und somit auch die Lust auf noch mehr zu erwecken."
Ich bin der Meinung, dass du hier 2 oder 3 Sätze machen solltest. Das würde die Klarheit der Aussage steigern, ohne dass es deinen Schreibstil allzusehr verändern. Was meinst du?