Doch wieso eigentlich der? Warum nicht die oder gleich das?
Natürlich, alles muss seine Ordnung habe, nichts darf aus der Reihe tanzen. Schön unterteilt in die und der, aber das, dies gibt es bei uns nicht. Mann-Frau, Mädchen-Jungs. Doch nun frage ich, mich was ist mit dem dazwischen? Was ist mit den Menschen, diese "das"? Eigentlich ganz einfach, weder die noch der. Sie befinden sich im fliessenden Strom zwischen der und die. Doch man sieht sie nicht, ignoriert sie; wir haben Angst vor Anderes. Und jetzt fragt man sich, wieso haben wir Angst... Nun denn, diese Frage müsst ihr euch schon selbst beantworten, ich weiss nicht was in den Köpfen andere Leute so vorgeht. Aber eine Vermutung kann ich anstellen. Wie wär es mit der Erziehung. Wir, jedenfalls die meisten von uns, wurden so erzogen, alles schwarz und weiss, aber die Grauzone wurde bei der Erziehung einfach weggelassen. Natürlich haben die Erziehungsberechtigten nicht alle "Schuld" am Unwissen ihrer Sprösslinge, die welche die Grauzone noch nie betreten haben, geschweige davon gehört. Ihre Eltern haben sie ebenfalls weggelassen, die Grauzone, und deren Eltern auch wieder. Jeder hatte Angst die Grauzone, das, in die Erziehung einzuführen. So kam es, dass man uns, den Kindern, immer verschwiegen hat, das auch noch etwas dazwischen existiert. Und so kommt es, dass wir Angst vor dem das haben. Meine These. Und was ist nun eure?
Wenn ihr noch keine gefunden habt, werde ich also eine zweite These aufstellen. Mit dieser Theorie meiner Seite will ich mehr die Angst vor dem das begründen, nicht das Unwissen. Die Medien. Dort läuft es meist so ab: das - Operation - der - Operation - die, dann kommt ein Interview in irgend einer normalen Zeitung. Ja, ja ich fühle mich wunderbar. Dann kommt in ein, zwei Jahren der nächste Artikel. Operation, wieder der. Die Leute haben diese Geschichte verfolgt, denken sich was für arme Menschen das sein müssen. Und plötzlich fragt uns einer, warum diese nicht das bleiben? Wir denken nein nein alles muss seine Ordnung haben, nichts aus der Reihe tanzen. Es gibt nichts dazwischen.
Nun ja, nicht alle Medien machen uns damit Angst. Da gibt es Filme wie zum Beispiel der Film "XXY"
Ein Film über eine zur sie gemachten Jungendlichen, die sich schlussendlich entscheidet das zu bleiben und somit ihre Hormonbehandlung abstellt und glücklich ist. Solche Filme wollen uns übermitteln, dass nebst dem einen und dem anderen auch etwas dazwischen existiert, das für die betroffene Person gar kein Problem darstellt , sondern nur wir ein Problem damit haben. Nicht alle natürlich. Immer mehr versuchen wir Andersartigkeit zu akzeptieren. Ist halt nicht immer einfach, aber wir müssen diesen Schritt wagen, sonst werden wir nie genug offen sein für neues. Wir würden uns mental nicht weiterentwickeln. Also geben wir uns einen Ruck und akzeptieren. Akzeptieren um deren Menschen willen, um unserer Willen. Denn, was ist schon normal?


Sehr schöner 'das'-Text. Da blicke ich sogar wohlwollend über diesen kleinen Fehler hinweg: 'Ein Film über eine zur sie gemachten Jungendlichen' *g*
AntwortenLöschenHammer!
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