Unsere Interviews waren ein voller Erfolg.
Doch der Weg zur Sunestube stand uns teuer zu. Um genau zu sein kostete er uns 37.50 Fr.
Chiara und ich kamen auf die blendende Idee die Interviews mit einem Diktiergerät aufzunehmen. Im InterDiscount fanden wir schliesslich das günstigste Angebot für den oben genannten Preis inklusive vier Batterien und die Qualität war auch nicht schlecht.
Mit voller Montur ausgerüstet kamen wir also bei der Sunestube an und wurden sogleich freundlich von M. empfangen. Nachdem wir auch die anderen Anwesenden begrüsst hatten, setzten wir uns auf den Tisch und M. erklärte kurz und prägnant über was er mit uns sprechen würde. Vor M. lagen ein Haufen Broschüren und ein vollgeschriebenes Blatt was mich sehr erfreute, denn es zeigte, dass er sich vorbereitet hat und Interesse für unser Projekt zeigt. Dann begann ein unglaublich detailiertes Interview, wobei wir bis aus "okei" und "ja" nicht mehr viel sagten; M. erzählte uns alles was wir wissen wollten und eine Nachfrage unserer Seite war demnach nicht mehr nötig.
Und dieser ganze Tag war ein Erfolg.
M. konnte uns gerade zwei Menschen mit Erfahrung als Obdachloser zu einem Interview vereinbaren.
Diese Interviews waren um einiges persönlicher und werden äusserst wichtige und interessante Faktoren in unserer Reportage sein.
Ab vier Uhr kamen weitere Leute herein und es wurde auch etwas lauter, weshalb wir im Büro unser Interview weiterführen konnten um etwas Ruhe zu haben.
Die Personen die wir interviewten waren alle sehr freundlich und entgegenkommend, so will ich mich hier nochmals für ihre Bereitschaft mit uns ein Interview zu führen bedanken.
Weil Chiara an der 72 Stunden Aktion teilnahm, schrieb ich anstatt ihrer ein Email an die Sozialbehörde zurück, in dem ich ihnen unsere konkreten Fragen zusendete, damit sie uns an eine dafür spezialisierte Person weiterleiten kann.
Dienstag, 14. September 2010
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