Ich weiss nicht was schreiben.
Deswegen schreibe ich einfach mal das auf was ich weiss.
Ich weiss dass das Team Chiara Zarotti und Milena Uribe nach mehreren erfolglosen Versuchen eindlich ein, nein sogar drei Interviews gemacht hat. Einerseits mit einem Angestellten bei den Sozialwerken Pfarrer Sieber und anderseits zwei mit Obdachlosen in Zürich. Das erste Interview mit M. war äusserst ausführlich, während die anderen beiden eher kurz ausfiehlen, was aber allein unsere Schuld war, da uns die Fragen schnell ausgegangen waren und wir uns nicht getrauten weiter nachzubohren. Um die Interviews in aller Ruhe zu analysieren und unser Gedächtnis wieder aufzufrischen habe wir uns vor den Interviews noch ein Diktiergerät gekauft, was nicht sehr billig war, sich aber als nützlich erwies. Wir hätten die Interviews auch mit dem Mobiltelefon aufnehmen können, doch die Qualität ist nicht annähernd so gut wie auf dem Diktiergerät.
Dass wir keine Weicheier sind weiss ich auch. Aus dem gleichen Grund wieso, dass (fast) niemand bei minus Temperaturen im Zürichsee baden geht, wird wohl auch keine Gruppe junger Punks, auch wenn obdachlos, bei Regen mitten auf der offenen Strasse sitzten. So nahmen wir schlichtwegs an, dass wir unsere Interviewkandidaten bei solchem Wetter nicht einfach so finden werden.
Wir werden demnächst das Gespräch mit der Gruppe Punks aufsuchen und hoffen, das Wetter werde uns nicht noch einen Strich durch die Rechnung macht.
Wir werden demnächst das Gespräch mit der Gruppe Punks aufsuchen und hoffen, das Wetter werde uns nicht noch einen Strich durch die Rechnung macht.
Am Freitag hat Chiara mich spontan (weil sie sonst einen sehr überfüllten Terminplan hat) zu sich nach Hause eingeladen, damit wir unser Rohmaterial zu einem ersten Text konventieren können. Zumindest teilweise.
Wir setzten uns vor den Computer und beschlossen unsere Informationen vorerst einfach dem Thema nach aufzulisten, um somit einen Überblick über unser bisheriges Material zu haben. Auch besprachen wir, wie genau wir vorgehen wollen, um einen strukturierten und interessanten Text zu gestalten. Unsere Idee war, dass wir Persönliches mit Fakten vermischen um Spannung in unsere Reportage einzubringen. Ebenso überlegten wir uns den ersten und den letzten Satz für den Text, weil dies angeblich entscheiden soll, ob der Leser interessiert weiterliest oder den Text schnell wieder beiseite legt. So schrieben wir die zwei Favoriten auf um sie nicht wieder zu vergessen.
Desweiteren haben wir eine Menge Flyers mit allen nötigen Informationen zu den Sozialwerken Pfarrer Sieber bekommen. Und weil sich unser Thema nicht nur um die Sozialwerke Pfarrer Sieber dreht, sondern um Obdachlose allgemein in Zürich (wovon uns M. ebenfalls sehr viel sagen konnte), nahmen wir auch noch verschiedenste Internetseiten zur Informationsquelle und schrieben sogar ein Email mit Interviewfragen an die Sozialbehörde von Zürich, welche uns sicher schon dreimal an einen Spezialisten auf dem Gebiet ,,Obdachlose" weitergeleitet hat. Bis zum jetztigen Zeitpunkt hat uns aber noch niemand die Intwerviewfragen beantwortet.
Bei den Internetseiten habe ich auch noch genauer darauf geschaut, was für Leute Sozialwerke ähnlich der Sozialwerke Pfarrer Sieber errichten. Dabei habe ich etwas Interessantes entdeckt, was aber erst in unserer Reportage verraten wird.
Das wär es wohl, weiter werden wir wahrscheinlich ein Email der Sozialbehörde mit den beantworteten Fragen zurückbekommen und diese mit den anderen Interviews auswerten und vergleichen. Wir werden weiter am rohen Text arbeiten, ihn in eine schöne Reportage transformieren und wenn nötig Lücken mit Informationen stopfen und unwichtigeres rausstreichen.

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