Es waren zwar nicht sonderlich viele, aber sehr verschiedene Theater die ich besucht habe.
Eines das von Jugendlichen gespielt wurde und eines von Hirnverletzten wo auch viel getanzt wurde. Ein Theater über das Stadtleben und ein anderes gespielt von Erwachsenen über Jungedliche und ihre Probleme mit der Sexualität. In einem Zirkuszelt war das letzte Theater welches ich gesehen habe, genannt "Der Drache". Es waren alles kleine Theater, in kleinen Räumen und mit wenig Publikum. Vielleicht werde ich irgendwann ein grösseres und berühmteres Theater besuchen. Natürlich habe ich auch einige Schulaufführungen gesehen.
Ich selbst habe lediglich in einer Schulaufführung mitgespielt, und bloss eine Neberolle.
Was mich besonders am Theater fasziniert ist der Mut, der ein Schauspieler oder eine Schauspielerin auf der Bühne haben muss um so viel Emozionen herauzubringen, dass er oder sie die Zuschauer zum weinen oder zum lachen bringt. Das ist etwas, was ich auch bei anderen Leuten im Alltag sehr schätze.
Die Geschichte welche aufgeführt wird finde ich ebefalls wichtig, doch meiner Meinung nach lässt erst der Schauspieler das Stück lebendig werden.
Deswegen bin ich auch etwas skeptisch gegenüber Dramentexten. "Nathan, der Weise" fand ich äusserst mühsam zum lesen, die Dramaform raubte mir die ganze Spannung der Geschichte. Von diesem Semester im Deutschunterricht erhoffe ich mir eine Begeisterung, die mich dazu bringen wird, auch ausserhalb des Deutschunterrichtes, also freiwillig, ein Drama zur Hand zu nehmen und es genussvoll zu lesen. Ich denke dies wird auch nicht sonderlich schwierig zu erreichen sein, da man sich lediglich an die Form gewöhnen und sie verstehen muss. Inhaltlich wird es wohl kein Problem sein, so werde ich vermutlich eine grössere Palette an verschiedenen Themen finden.
Was mir aber mehr zu schaffen macht und wahrscheinlich auch machen wird, ist das Schauspielern. Wie schon erwähnt besitzte ich keinerlei Erfahrung im Schauspielern, vorallem wenn ich mich mit einigen meiner Klassenkameradinnen vergleiche.
Ich bin, vorallem wenn ich ohne jemanden den ich kenne unterwegs bin, furchtbar schüchtern zu fremden Leuten (obwohl sich dies schon etwas gebessert hat). Es bereitet mir Schwierigkeiten vor anderen Menschen viel Emozionen zu zeigen, weswegen ich das auch bei anderen Leuten so bewundere.
Dennoch schaue ich gespannt auf das Schauspielern, denn man soll sich ja seinen Ängsten stellen und über sich hinauswachsen.
Ebenfalls interessant finde ich, wenn man in eine andere Rolle schlüpft. Das Theater ist für mich wie ein Rollenwechsel, in jedem neuem Stück gibt man dem Schauspieler eine neue Identität. Diese Identiät enspricht, das denke ich, einer Art Tarnung. Man spielt das Innerste einer anderen Person, doch das eigene bleibt stets verborgen. Wie ein Schauspieler dies meistert finde ich sehr spannend.
So blicke ich positiv in das nächste Semester im Deutsch und erhoffe mir eine lehrreiche und spannende Zeit mit dem Thema Theater.

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